Nachrichten Mannschaften
Nachdem wir das erste Spiel in der HVV BFS West A Mixed am 22.9.2013 leider Aufgrund von Personalproblemen verschieben mussten, starteten wir am Sonntag den 3.11.2013 in Bermbach unsere Ligarunde.
Der erste Satz hätte auch problemlos ohne uns stattfinden können :-( Wir fanden einfach nicht ins Spiel - horrende Mengen an Eigenfehlern in allen Bereichen und von allen Spielern ließen den Satz komplett an uns vorbeirauschen. Von den 10 Ballpunkten auf der Habenseite konnten wir nur fünf aktiv erzielen; der Rest waren Geschenke vom Gegner. Zwar hätte Bermbach uns noch ein paar mehr Punkte zukommen lassen, aber durch geschickte Intervention konnten wir dies mehrfach verhindern. Kurz gesagt - erbärmlich.
Als der zweite Satz so begann, wie der erste endete machte ich mich langsam mit dem Gedanken vertraut, dass wir von Bermbach kurz und knapp wieder unter die Dusche und nach Hause geschickt werden könnten. Doch zur Mitte des Satzes begann sich unser Spiel langsam zu stabilisieren. Zwar waren wir in Teilbereichen immer noch schwach, aber Abwehr und Angriff legten deutlich zu. So ging zwar der zweite Satz mit 25:16 ebenfalls an Bermbach, aber unser eigenes Spiel wies eine deutliche Aufwärtstendenz auf.
Dennoch musste zum dritten Satz etwas passieren, wenn wir unsere Chancen wahren wollten. Also wechselte Andreas vom Angriff ins Zuspiel und Linda kam für Susi als Diagonalangreiferin. Der Wechsel sollte sich lohnen! Unser Spiel wurde deutlich konzentrierter, die Anzahl der Eigenfehler wurde stark reduziert, Block und Angriff legten nochmal zu und siehe da plötzlich schlichen sich im Spiel von Bermbach Fehler ein. So konnten wir den dritten Satz mit 25:22 auf der Habenseite verbuchen.
Im vierten Satz lief es lange Zeit ähnlich wie im dritten - ein enges Spiel in dem sich keine Mannschaft vorentscheidend absetzen konnte. Mit 23:21 für uns ging es in die Crunchtime des Satzes. Doch hier riss uns kurz der Faden und wir kassierten drei Punkte in Folge. Nach dem anschließenden Ausgleich zum 24:24 hatten wir zwei Möglichkeiten zum 25:24 - die wir leider beide nicht nutzen konnten. 25:24 für Bermbach, verkorkste Annahme, Rettungsversuch über Hinterfeldangriff, ins Netz, Spiel vorbei!
Abgesehen vom ersten Satz war das Spiel ok. Schade zwar, dass wir uns nicht mit einem fünften Satz (und damit mindestens einem Spielpunkt) belohnt haben, aber es gibt ja noch ein Rückspiel :-)
Mit dabei waren Doreen, Linda, Susi, Ricka, Marcel, Andreas und Jens.
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- Geschrieben von: Jens
Michael hat Fotos beim Spiel der 2. Damen-Mannschaft des VC Liederach gegen die Damen aus Zeilsheim gemacht, die wir natürlich nicht "geheim halten" möchten.
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- Geschrieben von: Claudia van Bonn
Der Gegner im zweiten Auswärtsspiel hieß TV Stierstadt und wieder hatten wir das zweite Spiel des Tages. Die Mannschaft des TV Stierstadt konnte ihr erstes Spiel gegen TG Römerstadt in einem ausgeglichenen, aber emotionsgeladenen Match 3:1 bereits für sich entscheiden.
Wir waren mit 9 Spielern angereist (Markus, Julian, Martin, Karsten, Georg, Enrico, Olaf, Michael, Sebastian) und rechneten uns anhand der gezeigten Leistung von TV Stierstadt gute Chancen aus. Leider fanden wir im ersten Satz so gar nicht ins Spiel und gaben auf der Läufer 4 Position 11 Punkte in Folge ab. Dies lag zum einen an der ungenauen Annahme und zum anderen konnten wir uns im Angriff nicht durchsetzen. Hinzu kamen noch einige Missverständnisse bei den Laufwegen und der Aufgabenverteilung. Stierstadt konnte außerdem für das zweite Spiel noch Verstärkung einsetzen, welche zwischen den Spielen angekommen waren. Somit ging der erste Satz deutlich mit 25:13 an Stierstadt.
Im zweiten Satz stellte der Trainer die Aufstellung um, Olaf wechselte von diagonal auf außen, Karsten von außen auf Mittelangriff und Georg kam als Diagonalspieler dazu. Wir konnten uns zuerst einen kleinen 4 Punkte Vorsprung erkämpfen, der jedoch in einer 6 Punkte Aufschlagserie (VCL Läufer 5) von Stierstadt unterging. Wir konnten unser Spiel dennoch stabilisieren und führten den Satz über mit ca. 2 Punkten Vorsprung bis zum 19:21. Nachdem wir bei einem vom Schiedsgericht bereits entschiedenen Ball die Blockberührung zugegeben hatten verkürzte sich der Abstand und Stierstadt ging danach mit 24:23 in Führung. Trotz Ausgleich konnten wir den Verlust des Satzes mit 26:24 nicht mehr abwenden. Ärgerlich war hierbei die umstrittene Entscheidung des Schiedsgerichts einen missglückten Angriff von Stierstadt nicht abzupfeifen, sondern als geblockt weiterlaufen zu lassen.
Nach der knappen Entscheidung im zweiten Satz starteten wir mit derselben Aufstellung in den dritten Satz. Ähnlich dem zweiten Satz verloren wir jedoch in der Läufer 5 Position erneut 6 Punkte gegen den gleichen Aufschlagspieler (s.o. Verstärkung im zweiten Spiel) durch fehlerhafte und ungenaue Annahme. Einige Punkte konnten wir wieder aufholen, trotzdem lagen wir nach der ersten Rotationsrunde 14:10 zurück. Zwei weitere 4 Punkte Serien (VCL Läufer 6 und Läufer 5) konnten auch durch mehrfachen Spielerwechsel und Auszeiten unsererseits nicht gestoppt werden, so dass wir auch den dritten Satz 25:17 verloren.
Als Fazit bleibt, das wir getreu dem Motto „weniger ist mehr“ mit weniger Eigenfehlern, sicherlich mehr hätten erreichen können. Für das Rückspiel zuhause sollten also eine präzisere Annahme, ein durchschlagskräftigerer Außenangriff und ein koordinierteres Zusammenspiel auf dem Trainingsplan stehen. Nun freuen wir uns aber erstmal auf das Ausrichten des VCL Bierkastenturniers am 20.Oktober!
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- Geschrieben von: Karsten Hunger
Da Petra so überrascht, beeindruckt und begeistert vom Hochzeitsgeschenk der Damen 2 war, warf sie ihren Brautstrauß nicht etwa auf ihrer Hochzeitsfeier sondern brachte ihn mit ins nächste Training. Nach dem Training hieß es dann "Alle anwedenden ledigen Damen 2 bitte zum Brautstrauß fangen aufstellen". Glückliche Fängerin war Maike - wir gratulieren und ... warten ab.
Aufstellen ...
Achtung - er kommt geflogen ...
Glückwunsch !
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- Geschrieben von: Claudia van Bonn
Im dritten Spiel der Saison ging es auswärts gegen die Mannschaft des VfL Goldstein. Diese hatte in Ihrem vorangegangenen Spiel deutlich mit 0:3 gegen die Aufsteiger aus Zeilsheim verloren – eigentlich schien da auch unser Sieg nur eine Formsache.
Der erste Satz verlief anfangs recht ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten Mühe, ihr eigenes Spiel zu stabilisieren. Gegen Satzmitte konnte sich Goldstein dann allerdings sukzessive einen Vorsprung erarbeiten, lag zwischenzeitlich mit 19:13 vorne. Erst unsere zweite Auszeit unterbrach diesen Spielfluss der Goldsteiner und lies uns bei Aufschlag Georg mit einer Serie von sechs Punkten in Folge zum Ausgleich kommen (19:19). Das war gerade noch rechtzeitig, um den Satz letztlich mit 25:22 „nach Hause“ zu bringen.
Der zweite Satz begann ähnlich: Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 12:12 gelang uns wie im ersten Satz – dieses Mal bei Aufschlag Olaf - eine Serie von sechs Punkten in Folge (zum 18:12). Diesen Vorsprung konnten wir sogar weiter ausbauen, führten bereits mit 23:14. Goldstein schien in diesem Satz deutlich geschlagen. Doch hatten wir den Satz zu früh abgehakt, die Konzentration heruntergefahren, Punkte leichtfertig verschenkt. Das zwischenzeitliche 24:17 war noch nicht Besorgnis erregend. Jedoch gelang es Goldstein weiter Punkt um Punkt aufzuschließen, kam so bis auf 21:24 heran. Irgendwie hatten wir den Faden verloren, kamen mit unseren Angriffen nicht mehr gegen den gegnerischen Block durch und schwächelten in der Angriffssicherung und Abwehr. So erlöste uns erst ein von Basti per Hinterfeldangriff in das gegnerische Feld gehämmerter Ball –wahrlich ein sehenswerter und für uns wertvoller Punkt! So ging der zweite Satz doch noch sicher mit 25:21 an uns.
Nach Sätzen 2:0 vorne liegend (und Goldstein mit über beide Spiele hinweg bereits fünf verlorenen Sätzen in Folge) könnte man meinen, es wäre ein Leichtes für uns, den „Sack zu zumachen“ und das Spiel in drei Sätzen für uns zu entscheiden. Doch weit gefehlt. Das Comeback der Goldsteiner im zweiten Satz hat uns die Sicherheit geraubt, die man eigentlich bei solch einer Führung haben könnte. So war auch der dritte Satz geprägt von Punkteserien beider Mannschaften, die anfangs des Satzes uns einen Vorsprung brachten (7:3), später aber Goldstein enteilen ließ (21:16 für Goldstein). Gerade in der Endphase dieses Satzes lief bei uns nicht mehr viel zusammen. So kam Goldstein zu einem klaren 25:18 Satzerfolg.
Da sich Goldstein im Verlauf des Matches auf unsere Angriffe sukzessive besser eingestellt hatte, versuchten wir es im vierten Satz mit einigen Umstellungen. So tauschten Diagonal- und Außenangriff und die beiden Mittelblocker ihre Position. Dies schien sich auszuzahlen. Während wir pro Aufschlagrotation im Schnitt drei Punkte machten, gelang Goldstein bis zur siebten Rotation lediglich ein einziger Punkt bei eigenem Aufschlag – so führten wir deutlich mit 16:7, später im Satz immer noch komfortabel mit 21:14. Dann begann allerdings ein unglaubliche Punkteserie bei Aufschlag Goldstein. Alles begann mit mehreren unglücklichen und für unseren Zuspieler nicht verwertbaren Annahmeversuchen. Kaum hatten wir die Annahme umgestellt und halbwegs stabilisiert, gelang uns kein erfolgreicher Angriff mehr. So holte Goldstein Punkt um Punkt auf, zog gleich und dann sogar an uns vorbei. Goldstein machte elf Punkte in Folge, ließ sich dabei auch durch zwei Auszeiten unsererseits nicht mehr stoppen und sicherte sich so den vierten Satz (mit 25:21) und schaffte damit den nicht für möglich gehaltenen Satzausgleich (2:2).
So musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Nachdem wir den Gegner gerade so richtig aufgebaut hatten, stand für diesen finalen Satz Schlimmes zu befürchten. Doch konnten wir von Anfang an den Goldsteinern Paroli bieten und ein ausgeglichenes Punkteverhältnis wahren. Dann gelang uns die psychologisch wichtige Führung zum Seitenwechsel (8:6). Doch Goldstein ließ sich nicht abschütteln, punktete nun vermehrt und lag plötzlich mit 13:11 vorne. In den vorangegangenen drei Sätzen hatten wir jedes Mal zum Satzende Nerven gezeigt und sind mit unserem Spiel unsicherer geworden. Aber auch Goldstein zeigte nun Nerven. Auf spielerisch nicht mehr allzu hohem Niveau zitterten wir uns über die Ziellinie, schafften den Ausgleich (13:13), holten uns einen Matchball und gewannen den finalen Satz doch noch (15:13).
Am Ende stand ein „Arbeitssieg“. Im ersten Moment ein glücklich gewonnenes Spiel – in der Retrospektive allerdings ein verschenkter Punkt. Wir können besser!
Dennoch gönnten wir uns nach diesem Kraftakt einen Schluck Bier und versüßten uns den Sieg mit Pflaumenkuchen – der Dank dafür geht an Markus!
Dabei waren: Basti, Enrico, Frederic, Georg, Markus, Martin, Michael, Olaf, Philipp
Für Interssierte gibt es hier die Punktfolge.
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- Geschrieben von: Olaf Poppe