Nachrichten Mannschaften
Am Sonntag den 8.12.2013 trat die 6-köpfige Rumpfbesatzung der Mixed A des VCL beim TV Offenbach an. Nachdem wir unsere typischen Startprobleme - Annahmeprobleme, Genauigkeit des Zuspiels und Bewegungsarmut in der Feldabwehr - in den Griff bekommen hatten, kamen wir im ersten Satz gut ins Rollen und brachten diesen mit 25:21 nach Hause.
Leider konnten wir das im zweiten Satz nicht unmittelbar fortsetzen. Stattdessen vermehrten sich die Individualfehler und der Angriff büßte an Effektivität ein. Was nicht zuletzt auch an einer sehr starken Abwehrleistung unseres Gegners lag. So ging der zweite Satz, trotz Kampf und Einsatzwillen auf unserer Seite, mit 21:25 an den TVO.
Im dritten Satz konnten wir uns durch eine Aufschlagserie, bei der sich der TVO eine "mentale Auszeit" gönnte, deutlich absetzen. Beim Stand von 23:14 war der Satzgewinn eigentlich nur noch eine Formsache - doch auch wir machten die Angelegenheit noch einmal spannend und kamen erst mit 25:19 am Ziel an. Zumindest einen Punkt hatten wir also schon sicher.
Doch ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Im vierten Satz bekamen wir eine Aufschlagserie eingeschenkt! Wir waren leider nicht in der Lage den Rückstand bis zur Zielline wieder aufzuholen, so dass der vierte Satz mit 20:25 an den TVO ging.
Bis hierhin war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Viele lange Rallys, einige spektakuläre Bälle und viel Einsatz auf beiden Seiten. Nun kam die Gretchenfrage zum Entscheidungssatz - Ändern wir was oder machen wir weiter wie bisher? Das Team kam überein meinem Vorschlag zu folgen - so hofften wir mit Marcel im Zuspiel unseren Block gegen die gegnerische Position vier zu stärken. Konsequenter Weise musste Susi daher auf die vier und Peter wieder in die Mitte. Zwar war der Ansatz grundsätzlich richtig, denn der TVO hatte ebenfalls umgestellt und nun einen Mann auf der vier im Angriff, aber wir selbst wurden durch die Umstellung wohl doch mehr irritiert als unser Gegner. Kurz und knapp - vom fünften Satz haben wir nicht viel gesehen und wurden mit 5:15 unter die Dusche geschickt.
So haben wir immerhin einen Punkt aus Offenbach entführt und sind schon gespannt, was sich der TVO zum Rückspiel bei uns überlegt!
Mitgespielt haben Linda, Ricka, Susi, Marcel, Peter und Jens.
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- Geschrieben von: Jens
Zum letzten Spiel der Hinrunde traten wir am Sonntagmorgen beim Aufsteiger aus der Kreisliga, der TG Zeilsheim an. Diese hatten sich bisher beachtlich geschlagen und lagen in der Tabelle unmittelbar vor uns. Aus früheren Begegnungen in der Kreisliga kannten wir die Zeilsheimer eigentlich als dankbaren Gegner. Ob ihrer bisherigen guten Leistung in der Bezirksliga waren wir uns nun aber nicht sicher, was uns in diesem Spiel erwarten würde.
Der Start in den ersten Satz – vielleicht der frühen Uhrzeit geschuldet – war etwas verhalten. Die Zeilsheimer lagen bis Satzmitte immer mit ein bzw. zwei Punkten vorne. Mit einer vom Trainer genommenen Auszeit beim Stand von 13:12 für die Zeilsheimer drehte sich aber das Spiel. Mit ein paar Tipps und Korrekturen zum Stellungsspiel in der Abwehr, möglichen Positionen für gelegten Bällen und einer Aufmunterung schickte uns Matthias zurück aufs Feld. Prompt konnten wir den gegnerischen Aufschlag abnehmen und unsererseits eine Miniserie einstreuen und so den Punktestand mit 16:13 für uns positiver gestalten. Diesen Vorsprung hielten wir bis in die Endphase des Satzes (über 19:14 ging es zum 22:17). Der Satz schien gelaufen. Allerdings kämpften sich die Zeilsheimer (nach Auszeit und doppeltem Spielerwechsel) noch einmal auf 23:21 heran. Doch wir ließen uns diesen Satz nicht mehr nehmen und konnten ihn letztendlich mit 25:22 nach Hause bringen.
Nach dem gewonnenen ersten Satz fehlte uns wohl etwas die Konzentration – jedenfalls misslang der Start in Satz zwei komplett! Innerhalb kürzester Zeit lagen wir mit 0:7 zurück! Was war passiert? Den eigenen, ersten Aufschlag nicht verwertet und dann einen Serie von gleich sechs, vermeintlich einfachen Aufschlägen in Folge nicht sinnvoll annehmend und somit ohne Chance auf einen gewinnbringenden Angriff, brachte uns dermaßen ins Hintertreffen. Dabei halfen weder die vom Trainer genommenen Auszeit noch die zweimalige Umstellung der Annahme, diese Serie zu beenden. Nach dem erzittern Aufschlagwechsel gelang uns leider kein eigener Punkt wogegen die Zeilsheimer in der nächsten Rotation noch einen Punkt draufpacken konnten und so bereits acht Punkte Vorsprung hatten (1:9). Jetzt hieß es, den Kopf nicht hängen lassen, sondern um jeden Punkt kämpfen, um wieder in den Satz zu finden. Und in der Tat gelang uns genau das! Dabei half uns vor allem die Aufschlagserie von Basti zu Mitte des zweiten Satzes, die uns gleich um sechs Punkte an die Zeilsheimer heranbrachte und zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte (13:13). In der Folge wechselte die Führung munter zwischen Zeilsheim und uns hin und her. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Letztendlich wurde unsere zwischenzeitliche Aufholjagd nicht belohnt. Nach dem nochmaligen Ausgleich zum 22:22 gelang uns kein weiterer Punkt mehr in diesem Satz. Die Zeilsheimer sicherten sich diesen Durchgang mit 25:22.
In den dritten Satz gingen wir mit getauschter Diagonal- und Außenposition. Die Zeilsheimer hatten sich im zweiten Satz gut auf unsere Aufstellung eingespielt und blockten unsere Angriffe über Außen des Öfteren weg. Der Wechsel zeigte Wirkung – Georg konnte sich auf der Diagonalposition deutlich besser durchsetzen und mehrfach den Block anschlagen und somit leichte Punkte für uns machen. Der dritte Satz sah uns nahezu durchgängig in Führung liegend. Anfangs waren es zwei, drei Punkte. Dann kamen die Zeilsheimer nochmals bis auf einen Punkt heran (10:9 für uns), bevor wir uns deutlicher absetzen konnten. In Duplizität zum ersten Satz bauten wir uns erst einen beruhigenden Vorsprung auf (21:14), um dann die Zeilsheimer doch wieder näher herankommen zu lassen. Dennoch war uns der Sieg in diesem Satz nicht mehr zu nehmen (25:20 ging er an uns).
Der vierte Satz sollte nach unserem Willen nun die Entscheidung bringen – wir wollten alle drei Punkte aus Zeilsheim mitnehmen. Leider kam es anders. Einen anfänglichen Rückstand (1:5) konnten wir zwischenzeitlich bis auf einen Punkt verringern (10:11). Allerdings schafften wir es in dieser Phase nicht, ausreichend Druck aufzubauen. Unsere Angriffe blieben nun öfters im gegnerischen Block hängen, unser eigener Block dagegen agierte eher glücklos – oft genug ging der gegnereische Angriffsball knapp am Block vorbei, durch ihn hindurch oder tropfte vom Block ins Feld. Auch mit unseren gelegten Bällen fanden wir nun deutlich seltener die Lücken im gegnerischen Feld. Zudem haderten wir mit der Schiedsrichter, der diverse technische Fehler des Gegners durchgehen ließ. So verloren wir in der entscheidenden Phase dieses Satzes den Anschluss und konnten den sicheren Satzgewinn der Zeilsheimer (25: 17) nicht mehr verhindern.
Damit war (gemäß neuer HVV-Regel) der erste Punkt weg und musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen, welche Mannschaft mit zwei Punkten nach Hause geht. Wir kehrten nun wieder zur anfänglichen Aufstellung zurück (Rücktausch von Außen- und Diagonalposition). Der Satz verlief anfangs ausgeglichen, mit dem 8:6 gelang uns der Punkt zum Seitenwechsel. Allerdings mussten wir postwendend wieder den Ausgleich zum 8:8 hinnehmen, bevor wir uns zum 11:8 vermeintlich entscheidend absetzen konnten. Doch zum Ende wurde es nochmals spannend. Die Zeilsheimer kamen bis auf einen Punkt heran (12:11 für uns). Letztlich zitterten wir uns aber doch zum 15:13 und sicherten uns damit den fünften Satz und somit den Spielgewinn und die zwei Punkte.
Damit haben wir bereits den vierten Sieg der Saison erreicht und so unseren sechsten Platz zum Ende der Hinrunde gesichert. Wir sind nun bis auf zwei Punkte an die immer noch vor uns liegenden Zeilsheimer herangerückt. Bereits am nächsten Heimspieltag (14.12.) treffen wir erneut auf die Zeilsheimer (und auf den VFL Goldstein II). Dies wird ein für uns entscheidender Spieltag, der entweder den Weg nach weiter Oben in der Tabelle eröffnet oder aber uns gefährlich nah an das Tabellenende spülen könnte.
Es spielten: Basti (MA), Georg (AA,D), Karsten (AA), Markus (MA), Martin, Michael (St), Olaf (D, AA), Sebi (MA)
Coach: Matthias
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- Geschrieben von: Olaf Poppe
Es geht also doch: nach deprimierenden zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison (sowohl zum Hin- als auch zum Rückspiel mussten wir damals in der Halle der Bornheimer antreten und zeigten beide Male keine gute Leistung) war die Erwartungshaltung an das Match in der ungeliebten Halle niedrig. Umso mehr freuten wir uns über diesen klaren 3:0 Sieg am letzten Sonntag.
Dabei waren die Voraussetzungen nicht optimal: Mit im Vergleich zum vorangegangenen Heimspieltag wieder dezimierter Spielerzahl und dieses Mal ohne Trainer traten wir zum Spiel an.
Uns gelang ein guter Start in das Spiel. Mit guten Aufschlägen, gefestigter eigener Annahme und druckvollem Angriffsspiel hatten wir den Gegner im ersten Satz von Anfang an gut unter Kontrolle. Schnell hatten wir uns einen Vier-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Die Bornheimer konnten trotz groß gewachsener Angriffsspieler kaum direkt mit ihren Angriffen punkten. Ärgerlicher waren da schon eher die eingestreuten gelegten Bälle, die uns im ersten Satz des Öfteren überraschten. Im Verlauf des Satzes konnten wir unseren Punkteabstand immer weiter vergrößern und kamen zu einem klaren Satzgewinn (25:17).
Der zweite Satz begann ähnlich. Unsere Angaben setzten den Gegner oft genug so unter Druck, dass er zu keinem vernünftigen Spielaufbau kam. Inzwischen kannten wir auch die Spots der vom Gegner gelegten Bälle. So hätte der zweite Satz eigentlich locker zu gewinnen sein sollen. Doch irgendwie wich zu Mitte des Satzes unsere Konzentration. Mit 13:8 vorne liegend gaben wir eine Serie von Punkten in Folge ab und brachten die Bornheimer zurück ins Spiel: Sie lagen zwischenzeitlich mit zwei Punkten vorne (18:16). Doch dann konnten wir uns mit einem Kraftakt im Schlussspurt den Satz doch noch holen: mit zwei Aufschlagserien schafften wir zuerst die Führung (20:18) und - nachdem Bornheim nochmals zum 20:20 ausgleichen konnte - dann mit der zweiten Serie den Satzgewinn mit 25:20.
Damit hatten wir die Bornheimer endgültig weichgekocht. Im dritten Satz gab es keinen nennenswerten Widerstand mehr. Schnell lagen wir mit komfortablem Vorsprung vorne (6:1) und konnten diesen im Satzverlauf halten und weiter ausbauen. Die Bornheimer waren ob der eigenen Leistung wohl etwas frustriert, wir dagegen oben auf. Wir nutzten die Chance, um auch Martin mit ins Spiel zu bringen, der sich nahtlos in das Spiel einfügte und zum Erfolg beitrug. So ging am Ende auch dieser Satz klar mit 25:14 an uns.
Seit ewigen Zeiten war das erstmals ein lohnenswerter Sonntagsausflug zur TG Bornheim.
Mit nun bereits drei Siegen in der Vorrunde sollten wir auf einem guten Weg sein, was den weiteren Saisonverlauf betrifft. Allerdings bleiben uns die Bornheimer (aufgrund des klaren 3:0 Siegs im zweiten Spiel des Tages gegen Bergen-Enkheim) auf den Fersen (punktgleich aber mit schlechterem Satzverhältnis).
Es spielten: Basti, Enrico, Marcel, Markus, Martin, Michael, Olaf
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- Geschrieben von: Olaf Poppe
Zum zweiten Heimspieltag der Saison standen uns mit DJK Frankfurt Süd (in der letzten Saison knapp den Relegationsplatz um den Aufstieg verpasst) und TG Römerstadt (Absteiger aus der Bezirksoberliga) zwei starke Gegner ins Haus. Dennoch war unsere Devise: Nicht Bange machen lassen! Schließlich hatten wir – wenn auch in anderer Besetzung - in der letzten Saison die DJK im letzten Heimspiel noch besiegen können.
Erstmals traten wir mit einem umfangreichen Kader von elf – im zweiten Spiel sogar zwölf Mann – an. Das brachte für den Trainer die Qual der Wahl bei der Aufstellung und die Option zum Wechseln – wovon Matthias auch gut Gebrauch machte: Insgesamt 24 Wechsel über beide Spiele hinweg) und für uns – zeitweise in ungewohnter Aufstellung auf dem Platz – Probleme bei der Findung der korrekten Aufstellung (dem Schiedsgericht sei gedankt, dass die uns dabei unterlaufenen Fehler nicht zu Punktabzügen führten).
Im ersten Spiel ging es gegen die DJK Frankfurt Süd. Uns gelang eine guter Start in das Match. Der erste Satz verlief anfangs ausgeglichen. Ab Mitte des Satzes konnte sich die DJK allerdings einen Vorsprung erarbeiten und schien, mit 18:14 vorne liegend, schon dem Satzgewinn entgegenzusteuern. Doch konnten wir in teils langen Ballwechseln (beiden Mannschaften fehlte der „Killer“-Schläger, der den Ball direkt auf den Boden bringt) auf 18:19 aufschließen und lagen dann bei 21:21 gleich auf. Allerdings konnte die DJK sich direkt wieder auf 24:21 absetzen. Auch wenn uns dann nochmals zwei Punkte gelangen, war der Satz nicht mehr zu retten. Er ging knapp, mit 25:23, an die DJK. Die beiden folgenden Sätze konnten wir dann nicht mehr an die Leistungen des ersten Satzes anknüpfen. Weiterhin „schön“ und mit gutem Einsatz spielend, verloren wir jeweils zur Mitte des Satzes den Punkte-Kontakt zur DJK und machten es dem Gegner leicht, die Sätze (mit 25:17 und 25:16) nach Hause zu bringen. Damit landete die DJK einen glatten 3:0 Sieg gegen uns.
In der Pause zwischen beiden Spielen konnten wir den von Karsten dankenswerter Weise beigesteuerten Kuchen genießen und unsere parallel spielende Damen-1-Mannschaft anfeuern.
Im zweiten Spiel (gegen TG Römerstadt) stand uns Marcel als zusätzlicher Spieler zur Verfügung, der nun unseren Außenangriff verstärkte. Eigentlich fehlte unserem Spiel in dieser Phase nicht viel, dennoch waren wir in den ersten beiden Sätzen nicht ganz auf Augenhöhe mit dem Gegner. Des Öfteren wurden wir vom schnell vorgetragenen Angriff über die Mittelposition und vom effizienten gegnerischen Außenangreifer bezwungen. Unsere eigenen Angriffe blieben dagegen zu häufig im gegnerischen Block hängen. Da zudem unsere Angriffssicherung nicht gut genug funktionierte, kam die TG Römerstadt zu leicht erzielten Punkten. Beide Sätze gingen mit leichtem Punktevorsprung (25:20 bzw. 25:21) an die Gäste. Im dritten Satz waren wir eben jenes Quäntchen besser, das den Unterscheid zwischen Sieg oder Niederlage ausmacht und konnten den Satz mit 25:21 für uns entscheiden. Entsprechend motiviert gingen wir in den vierten Satz, konnten dort aber eben das Niveau des vorhergehenden Satzes nicht mehr durchgängig halten. Anfangs lagen wir noch gleich auf bzw. mit nur einem Punkt im Rückstand. Zu Satzmitte brachen wir dann aber ein und die TG konnte sich entscheidend absetzen Sie lag zwischenzeitlich mit 18:12 vorne. Auch wenn wir uns noch ein Stück heran arbeiten konnten, so war der Satz doch nicht mehr zu gewinnen. Er ging mit 25:20 an die TG-Römerstadt. Am Ende ein engeres Match als gegen die DJK (in jedem Satz holten wir zumindest 20 Punkte und immerhin einen Satz) aber dennoch ein Sieg für die Gäste aus Römerstadt (3:1) und somit für uns trotz ansprechender Leistung ein leider erfolgloser Heimspieltag.
Trotz der beiden Niederlagen ließen wir den Tag mit einem Schluck Bier und manche von uns mit einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.
Es spielten: Basti, Enrico, Karsten, Marcel, Markus, Martin, Michael, Olaf, Philipp, Ramon, Sebi, Yoshi
Coach: Matthias
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- Geschrieben von: Olaf Poppe
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- Geschrieben von: Sigrid Benfer