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Breuberg 2007 - Turnierbericht |
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| Breuberg oder neue Mathematik | ||
| 1+1+1+1+1=1 hieß es dieses Jahr in Breuberg, denn
von 5 über den VCL gemeldeten Mannschaften spielte am Schluss nur eine.
Doch von Anfang an.
Der harte Kern lies es sich natürlich nicht nehmen und war schon recht zahlreich am Freitagabend angereist um miteinander zu klönen, grillen, zocken und feiern. Kurze Regenschauer taten der Stimmung keinen Abbruch, da es doch vorwiegend sonnig war. So konnten die wie immer nicht zu stoppenden Katrin, Michael M. und Markus schon mal den Ball bewegen und erste Kontakte beim Zocken knüpfen. Der Rest hielt sich vornehm zurück. Gut gelaunt ging es dann zur Fete, die dieses Jahr unter dem Motto stand "Deutsche Songs only". So wurde wieder eifrig bis 10 gezählt und das natürlich ohne Verletzungen. Verwunderlich war nur, dass auch heavy metal Fans im Senioren Alter bei "La Fee" auf der Tanzfläche beobachtet wurden. Gegen 01:30 nahm der DJ es nicht mehr so erst mit dem Deutsch und es wurden auch Songs in "Neu-Deutsch" gespielt. Über das Ende der Fete schweigt das Tagebuch. Samstagmorgen war dann die Katastrophe perfekt, Dauerregen ohne Ende. So drängte sich alles im Festzelt beim verlängerten Frühstück. Der Veranstalter verkündete über Lautsprecher, dass die Mannschaften die trotz des Wetters noch spielen wollen, sich bis 10:00 melden sollten. Da gingen sie nun los, die Diskussionen. An vielen Stellen hörte man "Nein bei Regen spiele ich nicht" und "Wer weiß was da alles passieren kann." Nur Markus wollte solche Ausreden nicht gelten lassen und redete sich den Mund fusselig, denn zum Volleyball spielen war man ja nun da. Nach einiger Überzeugungsarbeit hatte er 7 Harte für den Garten, äh für das Spielfeld, gefunden. Michael X 2, Jens, Olaf, Roman, Markus und Caro die gänzlich verlassen war von ihren ursprünglich 12 Damen. So wurde Michael zum anmelden geschickt für Herren B. Um 10:30 ging es dann bei leichten Regen los. Leider war der Gegner Brensbach 2 nicht komplett, also halfen 4 Männer von Brensbach 1 aus, die normalerweise Herren A spielen. Die gut gemeinten Anfeuerungen von unseren "Nichtspielern" wie "Ihr müsst euch halt mehr anstrengen" verhallten ungehört unter ihren Regenschirmen. Das Ergebnis war dann auch keine Überraschung. Im 2. Spiel gegen unseren "Lieblingsfeind" die Dirt Devils, konnten wir dann zeigen wo der Hammer hängt, nur leider bis zum Satzball, danach ließen wir denn Devils gönnerhaft den Vortritt. Nur Markus konnte sein internes Blockduell gegen Holger mit sage und schreibe 1:0 gewinnen. Im letzten Spiel des Tages gab es ein Deja Vu, wieder lief es sehr gut, leider hilft das nichts wenn man nun die Matchbälle nicht verwandelt, Ergebnis 16:18 im dritten. Der Stimmung tat es keinen Abbruch, hatten wir doch an dem Tag einen Satz gewonnen und die Sonne war mittlerweile auch erschienen. Der Abend war dann sehr untypisch für Breuberg, wir konnten warm duschen. Auch das nette zusammen sitzen fiel aus. Der Pavillon war schon tagsüber vom Winde verweht worden und wurde abgebaut. Michael K. und Olaf fuhren nach Hause, so war nur noch ein kläglicher Rest des VCL vor Ort. Caro packte uns dann unter den Arm und nahm uns mit zu den Dirt Devils, da stand der Pavillon noch. Roman und Michael hielten sich an selbst mitgebrachte Mixgetränke um anschließend ein Nickerchen zum machen, der eine im Zelt, der andere im Stuhl. Die abendliche Fete in der Halle kam nur schwer in gang. Roman, Michael und Markus versuchten es mit Cola Barcadi, die nach Ahoibrause schmeckte und Jens hielt sich an seiner nur Cola fest, denn Light gab's natürlich nicht. Die Songs waren so neu, dass sie keiner kannte, außer die Teenies aus dem ortsansässigen Mädchen Gymnasium. Markus wurde das zuviel und verabschiedete sich etwas unglücklich in sein Zelt. Tja die Spontanität im alter. Caro und Andreas erzählten später sei es noch sehr gut geworden, sie hätten mit den New Kids Fangen mit "Füße in der Luft" gespielt. Verstanden habe ich das Heute noch nicht. Der Sonntag lockte mit strahlend blauen Himmel und Sonne satt, wie man es aus Breuberg gewohnt ist. Die Spiele waren auch dann sehr schön und wir konnten unser 1. Spiel klar gewinnen. Das 2. Spiel war der bekannte Gegner vom Vortag und es gab das nächste Deja Vu. Nach Matchball für uns verloren wir diesmal 14:16 im 3. Nach einer längeren Pause starteten wir im letzten Spiel etwas träge und lagen schnell 2:10 zurück. Dann kamen die Lebensgeister zurück und wir holten uns den Satz mit 25:16 und der Gegner war gebrochen. Dies bedeutete den 6 Platz in B und die Erkenntnis: auch der Matchball ist wichtig. Das hatten die Devils wohl vorher gewusst, denn die wurden 2. So kann's gehen. |
// mb |